Digital für Anfänger.

  • Hallo zusammen,
    Heute möchte ich für die jenigen die sich in der Zukunft mit dem Digitalbetrieb einer Modelbahnanlage
    beschäftigen wollen eine einfache Erklärung einstellen.


    Für die meisten stellt sich zum Anfang die Frage, was kostet das und was brauche ich um meine Modelbahn mit
    dem Pc zu steuern. Als ich mit Digital anfing war in Spur Z das Selectrix System beliebt da es damals nur zu diesem Sytem Dekoder gab die in eine Z-Lok passten.Mittlerweile sind auch Dekoder von anderen Formaten in der passenden Größe zu bekommen. Meine erste Zentrale war eine reine Selectrix-Zentrale von Rautenhaus damals mit 250 Euro schon recht hoch im Preis und da zu noch mal 180 Euro für das Fahrpult mit dem man 16 Loks fahren konnte und auch die Weichen schalten konnte. Diese alte Zentrale konnte auch 10 DCC Adressen bedienen, leider aber ohne die Funktionen die nun Angeboten werden (Sound). Da ich mir nun schon entsprechende Belegtmelder und Weichendekoder zugelegt hatte und ich dadurch nicht das Digitalsystem wechseln wollte habe ich mir von MTTM die Future Central Control zugelegt.


    ( http://www.mttm.de/)


    Diese Zentrale ist eine Selectrix-Zentrale mit der man nur Weichendekoder und Belegtmelder die das Selectrixformat benutzen schaltet. Da für ist diese Zentrale bei den Lok-Dekoder multiprotokoll fähig. Das heißt das Schalten von Weichen, Signalen und das auslesen von Belegtmeldern funktioniert nur im Selectrixformat. Dafür kann diese Zentrale Lok-Dekoder der folgenden Systeme ansteuern. Sel 1und Sel 2, DCC (alle Formate), Märklin Motorola und neuerdings sogar MFX.


    Kommen wir nun zu den Kosten die da auf uns zukommen.

    • Die FCC kostet zur Zeit 142 Euro.
    • Der 8 Fach Multifunktionsdekoder für Weichen, Signale usw. kostet 79 Euro.
    • Hat man seine Weichen mit Unterflurantrieb ausgestattet kostet so ein Dekoder 92 Euro.
    • Ein 8 Fach Belegtmelder kostet 84 Euro.
    • Die Lokdekoder sind unterschiedlich im Preis, da kommt es darauf an ob man selber lötet oder ob man fertige Platinen einbauen will.
    • Zum selber einlöten liegt der Dekoder Preis bei 30 Euro.
    • Bei den Platinen zwischen 60 und 110 Euro. ( Velmo http://www.velmo.de/)
    • Bei der Steuersoftware gibt es erhebliche Preisunterschiede und man muss auch schauen mit welcher man selbst gut zurecht kommt.


    Ich habe mich für iTrain entschieden, die kam mir von den käuflichen Steuerprogrammen am preiswertesten im Preis/Leistungsverhältniss vor und ich wurde nicht enttäuscht.
    ( [url]http://www.berros.eu/de/itrain/index.php[/url] )


    Die Pro Version bekommt man schon für 199 Euro und damit kann man schon fast das Miniaturwunderland steuern. Die einzelnen Details könnt ihr bei den entprechenden Links die ich oben im Text eingestellt habe nachlesen.


    Auf dem nachfolgenden Bild, Anschlussdiagramm könnt ihr sehen wie das bei mir angeschlossen ist. Der Märklintrafo wird an bei mir an den Weichendekoder angeschlossen der die Weichen mit Strom versorgt. Die FCC-Zentrale bekommt ihren Strom von einem Laptop Netzteil 12 V. Die FCC wandelt den Gleichstrom in Digitalenwechselstrom um und versorgt den / die Belegtmelder. Vom Belegtmelder geht (gelb) bei mir in die aussenliegende Schiene wo bei man an mehreren Stellen einspeisen kann. Gelb wird im Belegtmelder durchgeschleift hat einen Eingang, 8 gespeiste Punkte im Belegtmelder und einen Ausgang ans Gleis.


    Die Trennstellen liegen bei mir an der inneren Schiene, wo der Belegtmelder seinen Strom (blau ) abgibt. Weichendekoder, Belegtmelder und die Zentrale sind mit einem Bus-Kabel verbunden. Von der Zentrale gehen die Infomationen über ein USB Kabel in den PC an die Steuersoftware. Das schöne an iTrain ist, ich brauchepro Block nur einen Belegtmeldeanschluss zu benutzen.Allerdings wenn der Block sehr lang ist, z.b. 200 cm dann sollte man von dem einen Belegtmeldeanschluss mehrere Einspeisungen in den Blockabschnitt machen. Im Bild stellen die 2 roten Rauten, 2 verschiedene Belegtmeldereinspeisungen dar. Da zwischen den beiden eine Trennung ist. Das heißt es werden dort grafisch 2 Blöcke dargestellt.


    Das nächste Bild Wildenstein_block ist ein mit Raily4 erstellter Gleisplan in dem ich farblich die einzelnen Blöcke darstelle. Die Weichen werden in diesem Fall nicht in die Blöcke mit einbezogen und sie haben auch keinen Belegtmeldeanschluss. Das macht erst Sinn wenn es sich um Weichenstraßen handelt die aus mehreren hintereinander liegenden Weichen besteht. In einer Gleisharfe zum Beispiel. Da werden die Weichen in iTrain zu einer Weichenstraße zusammen gefasst und diese kann man dann durch einen Belegtmelder überwachen.


    Bild Wildenstein_iTrain zeigt das Gleisbild in meinem Steuerprogramm. Ein Block besteht von Links nach Rechts aus:


    • Einem Signal, Blockkennung (BL1 für Block 1)
    • Dem Blockfenster, ( zeigt die Lokkennung der Lok die sich im Block befindet)
    • Den Richtungspfeilen der Fahrtrichtung
    • Dem Belegtmeldeicon, (rot = belegt, schwarz = unbelegt)
    • Und noch einem Signal.


    Diese Strecke wird markiert und als Block definiert, deshalb ist die ganze Strecke bei belegtem Block rot. Da die beiden oberen Blöcke einen Schattenbahnhof darstellen sind diese in einem leicht grauen Rechteck zusammen gefasst. Das selbe sieht man unten auf der Pendelstrecke bei Block 5 und Block 7. Die Signale sind nur virtuell vorhanden, diese werden für die Steuersoftware benutzt. Man kann im Bahnhofsbereich die Signale auch sichtbar aufbauen und mittels den Icons auf dem Gleisbild die Adressen vergeben.


    Auf der kleinen Anlage 100x 50 cm sind verbaut 1x 8 fach Belegtmelder und 1 mal 8 fach Multifunktionsdekoder. Ich habe am Belegtmelder noch einen Anschluss frei und am Weichendekoder sind es 6 freie Stellen. Um nun eine Lok mit einer Software zu steuern müssen folgende Dinge beachtet werden. Zum einen muss die Blocklänge des jeweiligen Blocks eingetragen werden. Die länge der Weichen muss definiert werden. Durch die Trennungen am "normalen" Gleisstück gibt es Reste die nicht mehr im überwachten Bereich sind und dann zu den Weichen addiert werden. Und dann muss die Lok noch eingemessen werden damit die Steuersoftware weiß wie schnell ist die Lok z.b.bei Fahrstufe 8 auf der Strecke von a nach b unterwegs und kann danach die Loks steuern.


    Ich hoffe da ich, Euch soweit helfen konnte das Digitalewissen zu erhöhen bzw. Dem einen oder anderen bei einer Entscheidungsfindung, Digital ja / Digital nein zu helfen. Die große Diskussion was ist besser Selectrix oder DCC will ich nicht ankurbeln. Weil das ist eine Sache die in anderen Foren bestand hat. Und wenn ich noch die Bilder dahin bekommen habe wo sie hin sollen könnt Ihr klatschen.


    Gruß Wolfgang.


    Ich glaube klatschen kann man sich sparen ...

  • Hallo Wolfgang,
    sind diese Anschaffungen nur für 'Wildenstein' oder hast du vor mal eine grössere Anlage zu bauen?
    GrüZZe
    Klaus

  • Hallo Klaus,
    Wildenstein ist zum Üben gedacht.
    Da ich nicht wusste wie ich mit dem ganzen klar komme wollte ich nicht gleich eine große Anlage aufbauen die dann unübersichtlich ist und grade in den Anfängen die Fehlersuche erschwert.
    Du lässt ja auch nicht einen Lehrling der 4 Wochen dabei ist nen Schaltschrank fürs Atomkraftwerk verdrahten :) 
    Gerade die Flüchtigkeitsfehler werden meistens übersehen.
    Adressen von Belegtmeldeabschnitten doppelt vergeben, das ist bei Weichen und Signale ebenso der Fall.
    Oder die Abmessung der Blöcke vertauscht dann wundert man sich auch warum steht der Zug net an der Position wo er soll.
    Mit so einer kleinen Anlage kann man gut üben, auch um zu sehen wie verschiedene Einstellungen der Software sich auf die Steuerung auswirken.
    Gruß Wolfgang.

  • Guten Morgen Wolfgang,
    es ist gut, das du so vorausschauend an die Sache rangehst und es so anschaulich erklärst. Ob analog oder digital ist erstmal zweitrangig. Flüchtigkeitsfehler gibt es immer mal wieder, ich schliess mich da nicht aus ;) . Noch was - auch nach 3,5 Jahren Lehre geht der Geselle oder Facharbeiter nicht an den Schaltschrank für's Atomkraftwerk :D :D :!:
    GrüZZe
    Klaus

  • So wieder eine Digitale Info.
    Dieses mal gehts um die Drehscheibe.
    Die Drehscheibe kann man leider nicht so ohne was zu ändern Digitalsteuern.
    Aber es gibt jemanden der die Umbaut.


    Achim Grob macht so was hier der Link zu der Webseite:
    http://www.z-hightech.de/?a=5020&wg=4&sprache=deutsch


    Der Umbau kostet zur Zeit: 98,20 Euro.


    Ist die Drehscheibe umgebaut brauchen wir wiederum eine Komponente die dann die Drehscheibe ansteuert.
    Für das Selectrixformat bietet Rautenhaus die SLX815 an, diese schlägt zur Zeit mit 162,90 Euro zu Buche.
    http://www.rautenhaus-digital.…rehscheibensteuerung.html
    Mttm bietet auch eine Drehscheibensteurung an.
    Drehscheibensteuerung V4 Spur Z, Mechanik plus Elektronik die kostet zur Zeit allerdings, 269,00 Euro.
    http://www.mttm.de/ShopMTTM/index.php?cat=c18_Drehscheiben-Steuerung.html&XTCsid=2peo7vrd0mmjbqe1usl78bt6o3


    Wie man sieht ist die Drehscheibe nicht nur alleine in der Anschaffung ein kostenspieliges Ding.


    Wie das ganze nun im DCC bereich aussieht das weiß ich nicht.
    Aber vielleicht kann ja der eine oder andere der seine Anlage mit DCC steuert und somit einen besseren Überblick im Bereich DCC hat, einen ähnlichen Thread auf machen.
    Dann könnte man den Digitalbereich in DCC und Selectrix splitten und so für diese beiden gängigsten Formate jeweils einen speziellen Bereich eröffnen damit die Leser nicht durcheinander kommen.


    Gruß Wolfgang.

  • Zum Thema Digital, es gibt natürlich Alternativen zu Selectrix. Das ist dann DCC, wobei DCC nicht so genormt ist wie
    Selectrix, ist gibt da zahlreiche Abarten und Varianten, die nicht alle miteinander kompatibel sind. Aber alle Dekoder
    können den "reinen" DCC-Standard.


    Vorteil ist, es gibt deutlich mehr Auswahl an Lok und Funktionsdekodern. Auch sind Schaltdekoder für Weichen etc.
    bei DCC günstiger als bei Selectrix, und die Auswahl ist grösser.


    Nachteil ist, das DCC meistens mit dem S88-Bus für die Rückmeldung daherkommt. Für kleinere Anlagen mag das ok sein,
    aber S88 ist halt nicht mehr ganz zeitgemäss. Es gibt hier einige Alternativen, Loconet ist eine Alternative, die auch von
    mehreren Herstellern unterstützt wird.


    Als Software für die Steuerung nutze ich Rocrail. Die Software ist kostenlos und relativ weit verbreitet. Es gibt auch
    ein sehr aktives Forum hierfür. Die Einarbeitung in Rocrail ist etwas arbeitsintensiver, aber Rocrail bietet auch etwas
    mehr. Man muss bei Rocrail auch nichts einmessen, ausmessen etc. Dafür benötigt Rocrail mehr Rückmeldebausteine oder
    Lokdekoder mit Rückmeldung zur Positionsbestimmung der Loks.

  • So Heute gehts weiter.


    Ich werde was zur Programmierung der
    Rückmelder und den Weichendekodern schreiben, wie es bei mir im
    Selectrix-Format ist.
    Ich kann bei mir auf 2 Arten die
    Adressen der Dekoder einstellen.
    Zum einen über einen Handregler zum
    anderen bequem per Pc mit der mitgelieferten Software der FCC. Diese
    Software hat aber einen Nachteil. Sie ist Produktabhängig.
    Ich kann damit nur Rückmelder und
    Weichendekoder der Firmen MTTM und Doehler & Hass programieren.
    Rückmelder und Weichendekoder müssen
    dann mit dem Handregler programiert werden.
    Dieses ist aber auch nicht schwerer als
    mit der Software.


    Zunächst muss bei den zu
    progammierenden Komponenten der Programmierknopf betätigt werden
    damit diese in den Programmiermodus wechseln. Das dient zur Sicherung
    das man nicht aus Versehen die Adresse ändert.
    Dann vergibt man die Adresse wie in der
    jeweiligen Software bzw. Handregler Beschreibung.
    Es gibt Rückmelder und Weichendekoder
    die 8 Weichen bzw. 8 Blöcke kontrollieren und es gibt welche die 16
    Weichendekoder und 16 Blöcke kontrollieren.
    Hat man eine Adresse an eine 8 Fach
    komponente vergeben z.b. Adresse 10 so lauten die Schalt- bzw.
    Meldeadressen 10.1, 10.2, 10.3, 10.4, 10.5, 10.6, 10.7 und 10.8.
    10 ist die Adresse für den Dekoder und
    die Zahlen hinter dem Punkt geben den Klemmanschluss des jeweiligen
    Drahtes an.


    Bei den 16 Fachkomponenten verhält es
    sich so das bei diesen 2 Adressen vergeben werden müssen. Z.B. die
    Adressen 10 und 11. Somit hat man dann wieder die Adressen 10.1,
    10.2, 10.3, 10.4, 10.5, 10.6, 10.7 und 10.8 und zusätzlich 11.1,
    11.2, 11.3, 11.4, 11.5, 11.6, 11.7 und 11.8 in der Steuersoftware zu
    vergeben.


    Das programmieren der Lokdekoder ist
    auch sehr einfach.
    Dieses kann man auch wieder per
    Software oder Handregler machen.
    Wichtig ist das sich die zu
    programmierende Lok auf einem separatem Programiergleis befindet.
    Dieses Gleis nehme ich auch zum
    Fahrtest nach der Wartung.
    Wenn ich die Lok auf der Anlage
    programmiere kann es passieren das ich alle Lok´s die sich auf der
    Anlage befinden auf die selbe Adresse programmiere und das ist
    eigentlich nicht Sinn der Sache.


    Die Werte mit denen man die
    Eigenschaften der Loks einstellt heißen im Selectrixformat Parameter
    (Par) und im DCCformat CV-Werte (CV).
    Wichtig sind die Werte die das
    Anfahren, das Bremsen und die Höchstgeschwindigkeit der Lok
    definieren. Man hat also im Idealfall nur diese 3 Einstelungen
    vorzunehmen.
    Welche Werte das sind entnimmt man am
    besten dem jeweiligen Datenblatt des Lokdekoders.


    Bei den Sounddekodern von Velmo kommen
    dann natürlich noch die Soundeinstellungen wie Lautstärke allgemein
    und für jeden einzelnen Sound hinzu. Aber das ist auch sehr gut
    beschrieben.


    Was ist nun wenn ich bei einer Lok die
    Einstellungen so richtig verbockt habe?
    Das ist auch kein Problem da kann man
    mit dem entsprechenden Parameter den Dekoder wieder auf die
    Werkseinstellungen zurück setzen.
    Am besten schreibt man sich auf welchen
    Wert man geändert hat und wie er vorher gesetzt war.
    z.b. CV3- Anfahrtsverzögerung, die
    Voreinstellung war 92 aber da dies für die Lok noch zu schnell
    anfährt dann erhöht man denn Wert z.b. Auf 100.
    In den jeweiligen Datenblätter steht
    auch der Wertebereich in dem man die Parameter einstellen kann.
    Meistens ist das von 0-255 aber es gibt auch ausnahmen die man dem
    jeweiligen Datenblatt entnehmen kann.


    Wie man sieht ist auch das
    Programmieren der Dekoder keine hexerei.
    Wenn man sich einmal daran getraut hat
    merkt man wie einfach das im Grunde ist.
    Am besten ist es natürlich wenn man
    einen Modellbahner in der nähe hat der Digitalfährt und man es sich
    dort einmal ansehen kann.


    Gruß Wolfgang.

  • Hallo zusammen!


    Braucht man für den Digitalbetrieb von Z- Loks an einer "normalen" Zentraleinheit nun zwingend einen DSR vorm Gleisanschluss oder reicht auch eine preiswerte Diodenstrecke???


    Hier


    http://www.digizett.de/index.php/gleisspannung-fuer-z.html


    ist das ja sehr schön dargelegt- aber wie sieht die Praxis aus bzw. hat der teurere DSR seine Daseinsberechtigung? Möchte natürlich vermeiden, dass die Motoren der Z- Loks bei Digitalbetrieb das Rauchen lernen, aber der DSR ist halt auch recht teuer..... :whistling:


    Im Voraus danke für eure Antworten!

  • Hallo Marco,


    also ich habe an der FCC im Eingang nur 12 V anliegen und die kommen auch auf das Gleis mehr nicht.
    Also kannst Du dir das zum vorschalten ersparen.
    Motor ausfälle hatte ich bisher keine, eher Dekoder ausfälle Überlastung.
    Die heutigen Dekoder haben aber mittlerweile einen Überlastungsschutz.
    Ich hoffe das hilft Dir soweit weiter.
    Gruß Wolfgang.

  • Anstatt 2 mal zig Dioden in reihe zu schalten und das ganze dann Parallel kann man auch 2 Leistungastarke Z-Dioden verpolt in reihe schalten. Eine Z-Diode ist eine Tiode die beim überschreiten der angegebenen Spannung in Sperrichtung den "rest" durch läst. Wenn man also 20 V hat und eine 5V-Z-Diode in Sperrichtung schaltet hat man nur noch 15V hinter der Z-Diode.


    Die Diode muß allerdings den Kurzschlußstrom als Z-Strom vertragen und es muß die entstehende Wärme über Kühlkörper abgeführt werden. Bei 3A und 5 W sind das dann 15W die die Diode in Wärrme umsetzt. Diese Wärme erzeugt aber auch die Diodenstrecke! Die leistung muß ja irgendwo bleiben!
    Das beste ist eine Zentrale die mit kleiner Spannung versorgt werden kann, dann muß die überschüssige Energie garnicht erst verbraten Werden!

    Wer meine Verbrechen für die Moba in Ätztechnik oder 3D-Druck sehen oder haben möchte findet sie unter: http://www.ptlbahn-shop.de/ptlshop.php
    Z ist gelb, und wenn etwas aus einer anderen Größe gewünscht wird, bitte anfragen.
    vieles liegt in der Schublade , aber wurde aus Kostengründen noch nicht gefertigt.

  • Vielen Dank einstweilen für Eure Antworten!


    Also ist mein Fazit daraus, dass ein DSR nicht zwingend notwendig ist, gell?!


    Das mit den beiden Z- Dioden in Reihe hört sich gut an! Ich habe noch aus H0- Zeiten eine Roco- Lokmaus nebst Zentrale und Netzteil- die wollte ich für´s erste für Z- Digital nehmen, wobei diese Konstellation bestimmt ca. 16 V Amplitude am Gleis ´rausballert...

  • Ich hoffe das paßt hier rein. Ich möchte meine Modulanlage Digital fahren, aber ohne PC.

    Ich möchte eine Handsteuerung mit der ich Nebenherlaufen kann, vielleicht die Möglichkeit einer zweiten Handsteuerung, daß eine zweite Person Züge bewegen kann.

    Weichen oder ähnliches habe ich voererst nicht vor Digital zu schalten.

    Die Programmierung sollte, ohne IT Profi zu sein, machbar sein. Leider habe ich von sowas überhaupt keine Ahnung. Und wäre für Tips dankbar, ich habe mir das Thema durchgelesen und nicht wirklich etwas verstanden.


    Gruß Chris

  • Hallo Chris,


    diese fragen stellte ich mir vor einem Jahr auch,habe mir eine ROCO Lokmaus und einen 12 V Trafo besorgt,

    (ca 50-70€ je nach Angebote in der Bucht) jetzt fahre ich meine digitalen Loks / teils mit Sound beim Stammtisch oder auf meiner Modulanlage,preiswert und macht Spaß.

  • Hallo Hans-Georg

    sowas stelle ich mir vor. Was brauche ich da alles dazu? Also die ROCO Lokmaus und den 12 V Trafo ist mir klar, was fehlt dann noch alles, welches System brauchen die Decoder (ich hoffe das heißt so) die in die Loks kommen. Du siehst tausend Anfänger fragen.

    Leider gibt es aktuell keinen Mobaladen in Freiburg den ich nerven könnte.


    Gruß Chris

  • Z21 und Handy müsten auch gehen

    eigendlich alle Systeme die kleine Gleisspannungen ermöglichen.

    Aktuell solte (meiner Meinung nach) DCC unterstützt werden, Selktrix als alternative geht aber wohl auch.

    Alle anderen Digitalsysteme sind eigendlich aus dem rennen (FMZ, Motorola und was es noch so gab)

    Wer meine Verbrechen für die Moba in Ätztechnik oder 3D-Druck sehen oder haben möchte findet sie unter: http://www.ptlbahn-shop.de/ptlshop.php
    Z ist gelb, und wenn etwas aus einer anderen Größe gewünscht wird, bitte anfragen.
    vieles liegt in der Schublade , aber wurde aus Kostengründen noch nicht gefertigt.